| 22 the Saintes 06.03. - 11.03.07 | |
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auf der kurzen überfahrt von dominica zu den saintes überfällt uns mal wieder einer der
typischen squall's, wie wir sie von der atlantiküberquerung kennen. eine kompakte begrenzte
wolkenwand, die abregent und mit viel wind vorangetrieben wird. wir diskutieren noch darüber, ob
sie uns erwischt oder nicht, da pfeift es auch schon in den wanten und wir reffen schleunigst die segel
bei 35 knoten wind. nach 5 minuten ist alles vorbei und wir finden den spruch: "wenn man das erste
mal ans reffen denkt, sollte man es sofort tun", bestätigt. wenn man die saintes von dominica aus ansteuert, erkennt man die einfahrt zwischen den beiden großen inseln terre haut und terre bas, sehr spät. die kleinere ilse de capri ist erst zu sehen, wenn man sich mitten zwischen den inseln befindet. auf terre haut ist die größte stadt der saintes und die einklarierungsbehörde. es gibt keinen hafen nur 3 bis 4 mehr oder weniger geschützte ankerplätze. guadeloupe ist nur 10 sm entfernt und sehr gut zu sehen. zunächst ankern wir vor der stadt, die mit ihren kleinen bunten gepflegten häusern malerisch in einer bucht liegt. die behausungen hier in der karibik decken ein breites spektrum ab. von blechhütten über Container, holzhütten, kleinen holzhäusern mit veranda, backsteinhäusern mit balkonen, die rund ums haus reichen bis hin zu großen villen, oder häusern, die eine schiffsform haben. die häuser sind meist sehr farbenfroh. die dächer sind mit wellblech gedeckt, dass es in vielen verschiedenen farben zu kaufen gibt: weiß, rot, blau, grün, gelb in normaler ausführung und alle möglichen grellen oder pastellen zwischenfarbtönen. so ganz einig sind wir uns noch nicht, wie unser haus mal aussehen soll. ich will auf alle fälle ein apfel grünes dach!! wir verbringen hier wunderschöne 5 tage u. a. mit schnorcheln in der bucht hinter dem point de sucre, ausflügen nach terre bas zum schwimmen und wellenbaden und faulenzen. am abend vor unserer weiterfahrt nach guadeloupe gehen wir in einem netten kleinen restaurant mit garten im innenhof essen. wir bestellen ein Menü, mit vorspeise, hauptgang und dessert. der französischen sprache nicht wirklich mächtig wählen wir mehr oder weniger blind die einzelnen gänge aus und wissen eigentlich nur, dass wir als hauptgang hühnchen bekommen. wolfgang ist begeistert, als er zur vorspeise blut und leberwurst, ein typisch karibisches gericht, serviert bekommt. |
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