15 Gran Canaria/ Teneriffa 08.11.-6.12.06 |
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Nach einem weiterem 3-tägigen Aufenthalt in der Marina Rubicon (wir wären
eigentlich gerne in der Bucht geblieben, aber der Wind ;-)) geht's endlich weiter nach Las Palmas auf
Gran Canaria und am Tag darauf nach Santa Cruz auf Teneriffa, wo wir den in Playa Blanca bestellten
Spibaum abholen wollen. Wir werden diesen so genannten Spinnakerbaum zum Ausbaumen unseres Vorsegels
benutzen, damit wir auf unserem Vorwindkurs über den Atlantik, auch bei wenig Wind eine optimale
Segelfläche haben. Hier zwei Bilder, eines mit Spibaum, eines ohne Spibaum, damit sich auch die
Nichtsegler unter euch vorstellen können, wie das in etwa funktioniert. |
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16 Teneriffa/Gomera 07.12.-13.12.06 |
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| Am 7.12. legen wir in Santa Cruz ab und peilen Los Christianos, an der Südwestküste
Teneriffas an. Zunächst bei moderaten 3 - 4 Windstärken - Vorwindkurs, mit ausgebaumter Genua.
"Johan", unsere Windselbststeueranlage funktioniert prächtig, die Genua steht wie eine Eins. Trotz
hoher Welle von schräg hinten - Segelspass pur. Eigentlich hätte es ein schöner Segeltag werden
könne, aber dann wird es doch ziemlich stressig. Der Wind frischt auf. Die Qelle wird immer höher.
Durch die Düse zwischen Teneriffa, Gran Canaria und Gomera bläst der wind aus Nordost/Ost und die
Strömung läuft Südwest/West dagegen. Innerhalb kurzer zeit wird aus dem schönen Segeltag ein
Sturmtag. mit 35 - 40 knoten (8 Windstärken) treibt uns der wind vor sich her. Die Genua ist schon
stark verkleinert, wir machen immer noch zwischen 7 und 10 Knoten Fahrt, je nach Welle. In den
Spitzen messen wir 45 Knoten (9 Windstärken) Wind und die Wellen werden immer beeindruckender.
Zwei mal werden wir ordentlich nass, als zwei gewaltige Wellen ins Cockpit einsteigen. Wir sind sowohl von den Naturgewalten als auch von den hervorragenden Segeleigenschaften unserer GENESIS stark beeindruckt und in unseren Schwimmwesten und mit Lifebelt am Schiff gesichert fühlen wir uns zu keiner zeit gefährdet. Trotzdem sind wir froh, als nach 7 Stunden, bei traumhaftem Sonnenuntergang, der Anker in der geschützten Bucht von Los Christianos fällt. Wir verschlingen eine Riesenportion "Nudelpfanne a la GENESIS " und fallen erschöpft in die Kojen. Am nächsten Morgen machen wir uns früh auf den Weg. Der Wetterbericht sagt für abends viiiiel Wind voraus und ein Sturmtag reicht fürs erste. Nach 2 Seemeilen unter Motor, nehmen wir Kurs auf eines der Walbeobachtungsboote, das sich schon seit längerer Zeit an der gleichen Position aufhalten. Wir haben Glück. Mehrere Finnwale ziehen gemächlich ihres Weges und wir können aus nächster Nähe beobachten. Auch das sind Naturschauspiele! Wir motoren die ganze Strecke nach San Sebastian. 4 Seemeilen vor dem ziel gibt's dann endlich Wind, ziemlich viel wind sogar, aber mal wieder aus der falschen Richtung, so dass wir keine Segel setzten und auch den Rest des Weges unter Maschine zurücklegen. Im Hafen ignoriere ich den Marinero erfolgreich, der mich bei Fallböen von 20 - 25 Knoten in die hinteren Boxengassen locken will und lege die GENESIS mit Bug voraus an einen Steg in der ersten Reihe - so sind wir gut vor den Fallböen geschützt. Es bläst auch die nächsten Tage ganz ordentlich und die Marina hat Sturmwarnung für das Gebiet um Gomera angesagt. Wir haben eh noch ganz viel zu erledigen und einzukaufen vor der großen Fahrt und ich muss zum Zahnarzt - ein Backenzahn hat seine Plombe verloren, außerdem wollen wir dem Vale Gran Rey einen Besuch abstatten, wo wir vor ca. 16 Jahren zur gleichen Jahreszeit einen tollen Urlaub verbracht haben. So arrangieren wir uns mal wieder mit dem Wetter aber EIGENTLICH wollen wir am Mittwoch, den 13.12.2006 endgültig zur Atlantiküberquerung aufbrechen ... |
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